15.07.2010

Würzburg auf den Kopf gestellt

Würzburg hat viele Kirchen. Das sieht man schon vom ICE aus. Auch den Besuchern früher ist das aufgefallen.

Als Heinrich von Kleist 1801 die Stadt besuchte, schrieb er an seine Verlobte: "Die ganze Stadt wimmelt von Heiligen, Aposteln und Engeln, und wenn man durch die Straßen geht, so glaubt man, man wandle durch den Himmel der Christen". Auch unsere Grafikdesignerin Gesa Meyer war von der Würzburger Stadtsilhouette angetan.

Die Kirchtürme brachten sie auf die entscheidende Idee für die Gestaltung der historischen Lesung "Würzburg in der Krise", die vom 16. bis 20. November in der dortigen Stadtbücherei über die Bühne geht: "Wir drehen die Stadt einfach um. Umgedrehte Türme wirken wie Speerspitzen oder Pfeile und bekommen dadurch etwas Bedrohliches - genau so wie eine Krise."

20.08.2018

Neues Archiv aufgebaut

Ein Archiv aufzubauen ist nicht gerade aufregend. Wenn es fertig ist, stehen graue Kartons in langen Reihen.

14.06.2018

Quellen für Menschen statt für Bücher

Quellen für Menschen statt für Bücher: Allein aus den Aufnahmebüchern eines einzigen Berliner Krankenhauses konnten wir die Behandlung von mehr als 1.000 Zwangsarbeitern rekonstruieren. Die Daten werden jetzt der Datenbank des Internationalen Suchdienstes zur Verfügung gestellt, damit Angehörige bei künftigen Anfragen von den Behandlungen erfahren.

03.05.2018

Einstige Bedeutung / Past significance

Suche nach dem Grab eines Bankdirektors auf dem Friedhof in der Bergmannstraße in Berlin-Kreuzberg im Auftrag einer Bank: Die einstige Bedeutung der Gräber wurde vom Gras überwuchert.

Searching for a bank director's grave at the Bergmannstraße cemetery, Berlin Kreuzberg, on assignment for a bank. A place bearing a past significance which the weeds have since overgrown.