15.07.2010

Würzburg auf den Kopf gestellt

Würzburg hat viele Kirchen. Das sieht man schon vom ICE aus. Auch den Besuchern früher ist das aufgefallen.

Als Heinrich von Kleist 1801 die Stadt besuchte, schrieb er an seine Verlobte: "Die ganze Stadt wimmelt von Heiligen, Aposteln und Engeln, und wenn man durch die Straßen geht, so glaubt man, man wandle durch den Himmel der Christen". Auch unsere Grafikdesignerin Gesa Meyer war von der Würzburger Stadtsilhouette angetan.

Die Kirchtürme brachten sie auf die entscheidende Idee für die Gestaltung der historischen Lesung "Würzburg in der Krise", die vom 16. bis 20. November in der dortigen Stadtbücherei über die Bühne geht: "Wir drehen die Stadt einfach um. Umgedrehte Türme wirken wie Speerspitzen oder Pfeile und bekommen dadurch etwas Bedrohliches - genau so wie eine Krise."

19.11.2018

Gespräch mit Yadegar Asisi

Für das Begleitbuch zum neuen Panorama „Pergamon" von Yadegar Asisi hat Clemens Tangerding ein Gespräch mit dem Künstler geführt. Darin geht es auch um die Frage, inwiefern Religion den Menschen hilft, ihren Alltag zu bewältigen.

08.11.2018

Der große Festakt

Sogar der wissenschaftliche Dienst des Bundestags hat inzwischen in einem Gutachten Philipp Scheidemanns Ausrufung der Republik angezweifelt. Trotzdem findet morgen im Bundestag ein großer Festakt statt, bei dem die große Tat gewürdigt wird. Wie es wirklich war, erklärt der dritte und letzte Teil des Podcasts "Was geschah am 9. November?

04.11.2018

Tagesschau

In der gestrigen Tagesschau wurde eine historische Filmsequenz gezeigt, die Philipp Scheidemann bei der Ausrufung der Republik am 9.11.1918 zeigen soll. Warum diese Aufnahme nicht von diesem Tag stammt und warum die Szene nachgestellt wurde, erklärt der neue Podcast (auch in der Iphone-Podcast-App): https://jetzt-und-einst.transistor.fm/