01.02.2018

Quellen für Menschen statt für Bücher

Bislang haben wir historische Quellen ausschließlich dazu genutzt, um in unseren Büchern Sachverhalte zu belegen. Bei unseren Reisen nach Israel und dem Besuch von Angehörigen von ermordeten Juden haben wir festgestellt, dass die von uns in deutschen Archiven recherchierten Archivalien den betroffenen Familien oft gar nicht bekannt sind. Geburtsurkunden und Einwohnermeldekarten, Aufnahmekarten in Konzentrationslager, Fotos: All das sehen Nachfahren der betroffenen Shoah-Opfer häufig zum ersten Mal. Mit Benjamin Kirchengast hat jetzt und einst daher einen neuen Freien Mitarbeiter in Israel engagiert. Der gebürtige Wiener macht vor Ort Nachfahren von Shoah-Opfern ausfindig, über die wir hier in Deutschland Quellen gefunden haben und macht diese den Betroffenen zugänglich.

24.09.2018

NSDAP-Recherche

Drei Tage in den kargen Gängen des Bundesarchivs Berlin-Lichterfelde im Auftrag einer kleinen Stadt in Deutschlands Westen.

20.08.2018

Neues Archiv aufgebaut

Ein Archiv aufzubauen ist nicht gerade aufregend. Wenn es fertig ist, stehen graue Kartons in langen Reihen.

14.06.2018

Quellen für Menschen statt für Bücher

Quellen für Menschen statt für Bücher: Allein aus den Aufnahmebüchern eines einzigen Berliner Krankenhauses konnten wir die Behandlung von mehr als 1.000 Zwangsarbeitern rekonstruieren. Die Daten werden jetzt der Datenbank des Internationalen Suchdienstes zur Verfügung gestellt, damit Angehörige bei künftigen Anfragen von den Behandlungen erfahren.