Wir Historiker von jetzt und einst recherchieren in Archiven, erstellen wissenschaftlich fundierte und klar geschriebene Gutachten, Studien, Artikel, Bücher und Biografien. Wir realisieren historische Ausstellungen und beraten unsere Auftraggeber zur Darstellung ihrer Unternehmensgeschichte. Wir sitzen in Berlin und arbeiten deutschlandweit. 

10.04.2018

Tagung zu Devianz

Eine Tagung zu Devianz und Kriminalität in der Frühen Neuzeit im schönen Städtchen Meißen. Es wird deutlich, wie stark sich im Laufe der Geschichte die Vorstellungen geändert haben, was man darf und was man nicht darf und mit welchen Sanktionen abweichendes Verhalten belegt wird. Besonders interessant ist, wie viele Menschen, die selbst Sanktionen verhängt haben, sich als Opfer betrachteten.

21.03.2018

Pressezensur

Zeitungen ohne kritische Kommentare zu lesen ist sonderbar. Wir sehen derzeit in der British Library für einen Auftraggeber argentinische Zeitungen zur Zeit der dortigen Militärdiktatur durch. Unmittelbar nach der Machtübernahme 1976 verhängten die Generale eine strikte Pressezensur über das ganze Land.

07.03.2018

Besucher und Follower

300.000 Besucher haben bislang das Titanic-Panorama von Yadegar Asisi und damit die von uns mitgestaltete Begleitausstellung gesehen. Fast genauso viele Menschen, nämlich 200, sind inzwischen Follower von jetzt und einst auf Facebook.

06.03.2018

Forderung und Selbstaufforderung

Nach vielen intensiven Gesprächen über die NS-Zeit einer unserer Auftraggeber formuliert sich in mir ein Wunsch für die Zukunft der Aufarbeitung des Nationalsozialismus: Dass wir eines Tages die Forderung an andere (Ihr müsst aufarbeiten!) durch eine Selbstaufforderung (Ich muss aufarbeiten!) ersetzen. Wir sollten uns selbst und niemanden sonst in den Blick nehmen und einmal unsere eigene NS-Familiengeschichte aufarbeiten und veröffentlichen. Anders lassen sich die Gefühle von Schuld, Scham, Wut und Machtlosigkeit und deren unbeschreiblich lang anhaltende Wirksamkeit nicht begreifen.

07.02.2018

Sources for people

Sources for people instead of for books: So far, we have been using historical sources only to document facts in our books. But our trips to Israel and visits to relatives of murdered Jews have made us realise that the records we research and find in German archives are often unknown to the affected families. Be it birth certificates, registrations of residence, record cards from concentration camps, or photos – it is often the first time that family members of Shoah victims get to see all this. With Benjamin Kirchengast, jetzt und einst has now hired a new freelance employee in Israel.

Projekt „Feuerwehren in der NS-Zeit"

Es ist still bei jetzt und einst. Das liegt daran, dass Dr. Clemens Tangerding gerade vor allem in dem Projekt „Feuerwehren in der NS-Zeit" und damit für die Justus-Liebig-Universität Gießen tätig ist. Informationen zu diesem Projekt gibt es auf der Projekthomepage https://www.einsatz-geschichte.de

Feuerwehren in der NS-Zeit

Eine Aufarbeitung der NS-Zeit erfolgt im Normalfall, indem Experten von außen sich in die Akten eines Unternehmens oder einer Organisation vergraben und ihre Ergebnisse am Ende der Geschäftsleitung präsentieren. Wenn die Studie vorgestellt wurde, gilt die NS-Geschichte als aufgearbeitet.

Gefühle

Gefühle wie Angst, Misstrauen und Wut sind wichtige Handlungsmotivatoren. Doch sie sind methodisch schwer zu fassen. Wie können wir als Historiker diese Gefühle analysieren? Und welche Rolle spielen sie bei bedeutenden politischen und gesellschaftlichen Zäsuren? Hiervon handelte der Beitrag von Clemens Tangerding beim Symposion „Beharrung und Wandel“, das vor einigen Wochen in Wiener Neustadt stattfand.
 

Ausstellungseröffnung Leipzig

Eröffnung des neuen Panoramas von Yadegar Asisi in Leipzig. jetzt und einst hat für die Begleitausstellung Fotos, Pläne und Filme recherchiert, Texte geschrieben und das Ausstellungsteam wissenschaftlich beraten.

Recherchen in Israel

Heute beginnt der zweite Teil unserer Recherchen über jüdische Opfer und deren Nachfahren aus Gießen in der Gedenkstätte Yad Vashem und bei einigen Privatpersonen.  

Buch über DDR-Krankenhaus

Als fünftes Buch über die Berliner Krankenhäuser der Paul Gerhardt Diakonie erschien die Geschichte der Evangelischen Lungenklinik, dem ehemaligen DDR-Forschungsinstitut für Tuberkulose und Lungenkrankheiten.

175 Jahre Evangelische Elisabeth Klinik Berlin

Ausstellung zum Festakt am 24. August 2012 im Garten der Evangelischen Elisabeth Klinik Berlin